Runter vom Sofa und rauf aufs Rad

Mit dem ADFC fährt man immer gemütliche Touren. Ohne Steigungen. Ohne zu schwitzen? Falsch! Die ADFC-Ortsgruppen Langenfeld/Monheim, Erkrath und Ratingen bieten Touren, die einen Hauch der „Tour de France“ bieten:

Auch ohne Berg- und Sprintwertung wird den Mutigen alles abverlangt.  Ganz nach dem Motto: „Quäl dich, du Sau“ (frei nach Udo Bölts)

Also: Runter vom Sofa und rauf aufs Rad!

Wer sagt denn eigentlich, dass sich der ADFC mit seinen geführten Fahrradtouren nur an die Generation Hackenporsche wendet? Dass es dabei immer nur gemütlich zugeht? Die Geschwindigkeit höchstens mal bei einer Abfahrt die 20-km/h-Marke überschreitet? Steigungen gemieden werden? Und Schwitzen ganz sicher nicht vorgesehen ist?

Sollten auch Sie diesem Irrtum erliegen, dann haben Sie ganz sicher noch nie etwas von „Kurz und knackig“ gehört! Vom „Sportlichen Radeln in NRW“. Von der Erkrather „sportlichen Feierabendtour“ oder der Ratinger „sportlichen Abendradtour“! Im Kreis Mettmann werden regelmäßig Touren angeboten, bei denen recht flott gefahren wird und/oder es auch steile Anstiege zu überwinden gilt.

Jetzt mal der Reihe nach: Joachim Spitz wendet sich in Langenfeld mit seiner Tour „Kurz und knackig“ an alle, die sich beim Radeln gerne mal ein bisschen anstrengen wollen, denn: „Wer nicht anfängt, die Berge hochzufahren, der wird nie oben ankommen.“ Vom Langenfelder Rathaus fährt er samstags bevorzugt ins Bergische. Er wählt asphaltierte Wege und Nebenstraßen. Hauptstraßen und Single-Trails meidet er. Die Tourlänge ist ca. 35 km, gefahren in flotten 19 bis 21 km/h. Dabei sind 300 bis 400 Höhenmeter zu bewältigen. Abgehängt wird aber niemand. Oben wird auf jede(n) Mitfahrende(n) gewartet, falls man unterwegs einmal verschnaufen muss. Nach der Rückkehr können bei einem „Einkehrschwung“ verbrauchte Kalorien wieder zugeführt werden.

Sowohl ums Klettern, als auch um lange Distanzen, die in flotter Fahrt zurückgelegt werden, geht es bei Volker Heidkamps  „Sportliches Radeln in NRW“. Seine Touren sind zwischen 70 und 100 km lang. Mit Gesamtanstiegen zwischen 400 und 900 Höhenmetern muss man bei ihm rechnen. Häufig gehört eine Anreise mit der Bahn dazu. Deshalb startet er auch gern am S-Bahnhof in Langenfeld-Berghausen. Ein Tourenrad ist völlig ausreichend. Pedelec-Fahrer sind natürlich auch willkommen. Eine längere Einkehr gehört bei dieser Tagestour immer dazu. Meist besteht da auch die Möglichkeit, die Akkus nachzuladen. Konkrete Infos zur aktuellen Tour gibt es unter 01578 1590945. Wegen der Planung der Einkehr ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Das Erkrather Pendant dazu nennt sich „Sportliche Feierabendtour“ und wird alle drei Wochen freitags von 18 bis 21 Uhr angeboten. Verschiedene TourGuides fahren hier 30 bis 45 km in mit 20 km/h flotter Fahrt und lassen bei 300 Höhenmetern auch keine Anstiege aus. Start und Ziel der Tour ist auf der Gerberstraße 7, wo nach der Rückkehr noch ein Ausklang im ADFC-Biergarten möglich ist.

Auch in Ratingen sorgt ein TourGuide-Team dafür, dass sportlich gefahren werden kann. Von April bis September bietet es jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat die „Sportliche Abendradtour“ an. Los gehts immer um 18:30 Uhr vom Ratinger Rathausvorplatz, Minoritenstraße. Die ca. 25 km lange Schleife führt überwiegend abseits der Straßen auch über Feldwege und ist für Rennräder ungeeignet. Mit ca. 18 bis 20 km/h wird aber zügig gefahren. Eine Anmeldung ist gern gesehen, aber nicht zwingend. Nach der Rückkehr besteht auch hier immer die Möglichkeit einer gemeinsamen Einkehr.

Sportlich geht es also auch bei den Feierabend- und Wochenendtouren im Kreis Mettmann zu. In allen Ortsgruppen sorgen die TourGuides dafür, dass auch die rasanten Radler auf ihre Kosten kommen. Und im Bergischen wird sich so mancher an Udo Bölts erinnern, der 1997 auf einer Tour-de-France-Etappe seinen Teamkollegen Jan Ullrich zum Sieg puschte mit dem legendären Spruch: „Quäl dich, du Sau“

Text: Horst Viebahn

Alle genannten Touren findet man im ADFC-Tourenportal:

https://touren-termine.adfc.de/suche?eventType=Radtour&includeSubsidiary=true&unitKey=164160


https://ratingen.adfc.de/neuigkeit/runter-vom-sofa-und-rauf-aufs-rad

Kurze Frage - kurze Antwort

  • Wer und was ist der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist - mit bundesweit mehr als 233.000 Mitgliedern - die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. In Ratingen hat der ADFC inzwischen über 510 Mitglieder.

    Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
    Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC gliedert sich in den Bundesverband, in die Landesverbände (dazu gehört auch der ADFC NRW) und die Kreisverbände.

    Auch in Ratingen gibt es den ADFC als Ortsgruppe des ADFC im neanderland (Kreisverband Mettmann e.V.) .
    Im Kreisverband gibt es in

    weitere Ortsgruppen.


    Diese Seite stellt die Angebote und Ziele des ADFC Ratingen vor.

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  • Zukunftsstrategie des ADFC: 2030 ist Deutschland Fahrradland

    2030 ist Deutschland Fahrradland: So steht es im Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung. Der ADFC nimmt die Regierung beim Wort. Der Verband hat sich deshalb auf eine Strategie verständigt, mit der in den kommenden fünf Jahren darauf hingewirkt werden soll, dass dieses Ziel erreicht wird.

    Die Zukunftsstrategie des ADFC beschreibt die inhaltlichen Ziele, die sich der ADFC in den Bereichen Verkehrspolitik und Fahrradtourismus gesetzt hat. Sie formuliert zudem strukturelle Ziele in den Bereichen Verband, Kommunikation, finanzielle Ressourcen, Digitalisierung sowie Verbraucherberatung, Technik und Recht. Durch die gesetzten Ziele wird in Zeiten begrenzter Ressourcen auch eine Priorisierung der Aufgaben möglich.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir setzen uns – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – auf der Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.

    Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen.
    Außerdem erhalten Sie mit dem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Radmagazin Informationen rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt.

    Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.

    Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest

    Vorgesehen sind darin:

    • Zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.
    • Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel,
    • während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
      Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können.
    • Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und
    • ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen.
    • Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben,
    • hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Schmerzfrei Radfahren oder: Wie halte ich es auf meinem Rad aus?

    Häufig kaufen sich die Radfahrer*innen mit einem neuen Rad nicht nur Technik, sondern oft auch Probleme ein: Schmerzen!
    Eingeschlafene/Taube Hände oder Schmerzen im Sitzbereich sind leider kein Einzelfall - die entsprechende Beratung im Handel aber leider doch!
     

    Fahrradsattel

    Zu diesem Thema hat der Pressedienst-Fahrrad jetzt einen kurzen, aber verständlichen Artikel veröffentlicht:
    Fahrradsattel - Was man Kauf beachten sollte
     

    Rückenschmerzen

    Auch hier gibt es vom Pressedienst-Fahrrad einen gut verständlichen Artikel:
    Rückenfreundlich Radfahren
     

    Ergonomie

    Und ein paar allgemeine Informationen hinterher:
    Drei Ergonomietipps vom Experten

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten? - „Sehen und gesehen werden!“

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
    Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Wichtig ist vor allem in der dunklen Jahreszeit die richtige Beleuchtung am Fahrrad und eine sinnvolle und auffällige Kleidung.

    Dazu gehört es auch, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.
    Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können deren Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben ihnen Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

     

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Allgemeine Hinweise zu unserem Tourenangebot

    Jede schöne Tour braucht ein paar Regeln

    • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, daher bitte umsichtig und defensiv fahren.
    • Alle Mitfahrenden sind für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung (StVO) selbst verantwortlich.
    • Den Anweisungen der Tourenleiter:innen ist Folge zu leisten. Es bleibt ihnen vorbehalten, Teilnehmer:innen von der Tour auszuschließen.
    • Weder der ADFC noch die Tourenleiter:innen können für Schäden, Unfälle oder dergleichen haftbar gemacht werden.
    • Für zweckmäßige Bekleidung und Verpflegung sorgen die Teilnehmer selbst.
    • Wir haben keinen Einwand, einen Helm zu tragen.

    Bitte beachten!
    ***Die Fahrräder sollten von den Teilnehmern vor den Touren auf ihren technischen Zustand (Reifen, Lichtanlage, Bremsanlage, Schaltung, Kette usw.)*** überprüft werden. Die Teilnahme an den Touren ist nur mit einwandfreien Rädern möglich.
    Bitte führen Sie unbedingt einen zu Ihrem Rad passenden Ersatzschlauch (möglichst einen 2 Endenschlauch "Two End") mit.
    Die Tourenleiter werden nicht in jedem Fall Reparaturen an Pedelecs - insbesondere an den Hinterrädern - durchführen. In diesen Fällen muss
    der Pannendienst in Anspruch genommen werden.

    ADFC-Mitglieder haben einen Pannenschutz in ihrer Mitgliedschaft enthalten.

    Es gelten die Preise des ADFC im neanderland für Nichtmitglieder ab 18 Jahren:

    • Tagestouren: 4,00 €
    • Halbtagestouren: 2,00 €
    • Feierabendtouren: 1,00 €

    ADFC-Mitglieder sowie Kinder- und Jugendliche fahren kostenlos mit.

     

  • Macht der ADFC Angebote für meine Reiseplanung?

    Der ADFC Ratingen bietet auch Mehrtagestouren bzw. Radreisen an, die bei den Teilnehmern sehr beliebt sind.


    Darüber hinaus bietet der Bundesverband einen Radurlaubsplaner an:
    der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Newsletter: Aktuelle Informationen rund um's Fahrrad aus dem Kreisverband und den Ortsgruppen

    Seit dem Februar 2021 erscheint monatlich ein Newsletter mit Informationen aus dem ADFC im neanderland und seinen Ortsgruppen.
    Unter neanderland.adfc.de/newsletter-1 können Sie sich zu dem E-Mail-Newsletter anmelden - dazu müssen Sie kein ADFC-Mitglied sein.

    ADFC-Mitglieder, die bereits ihre E-Mail-Adresse beim ADFC hinterlegt haben, erhalten den Newsletter ab Februar automatisch zugesendet.

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