Stralsund

Stralsund © Ralf Roletschek

Stralsund - Überall Bodden und Wieken

 

Diese Tour war eine Fortsetzung der Tourenreihe Inselhüpfen. Neben Stralsund wurden auch die Inseln Rügen und Hiddensee besucht. Aber auch die Umgebung von Stralsund wurde nicht ausgelassen.

 

Die Pfefferlappen – eine Tour vom 11. bis 19. September 2021

Vorgeschichte

Die Tourenleiter sehr versiert,
haben akribisch recherchiert,
wo man mit 22 Mann
für eine Woche wohnen kann.
Nähe Stralsund, das wäre schön,
im Übrigen auch sehr bequem.
Passable Mittelklassegüte
ist das Hotel: Die Apfelblüte.

 

Die Zimmer – einzeln oder doppelt,
die Paare vorher schon verkoppelt,
starten wir nun von hier aus täglich,
manchmal sogar so früh wie möglich.
Und dabei darf man nicht vergessen:
wo kehrt man ein zum Abendessen?
Die Vielfalt wird hier sehr geschätzt,
also hat man sich hingesetzt
und legt die Wegführung entlang
zum Brauhaus oder Restaurant.

Weil man den Zeitaufwand schon ahnt,
wurde im Vorfeld so geplant,
dass jeder seine Lieblingsspeise,
schon auswählt, lange vor der Reise.
Per E-Mail kommen Speisekarten,
mit den Gerichten aller Arten.
Die Aufforderung lautet schlicht:
Gaststätte – Name – und Gericht!
Und zügig läuft so das Bestellen -
man will ja noch zurück - im Hellen!

Samstag, 11.09.2021 6:30 Uhr Ratingen

Für Manchen ist es fast noch Nacht,
doch gerade so ist es gedacht.
Der Bus ist komfortabel groß,
bequem, Beinfreiheit, richtig famos.
Der Anhänger, modern gebaut,
die Räder werden schnell verstaut.
Nun bringt der Busfahrer uns gerne
10 Stunden weiter in die Ferne.
Wir kommen an in dem Hotel,
beziehen unsre Zimmer schnell,
machen uns dann noch etwas frisch
und gehen kurz darauf zu Tisch.
Nach Omas altem Hausrezept,
definitiv hier alles schmeckt.
Ob Sauerfleisch, Tagliatelle,
Herzhafter Matjes auf die Schnelle,
zweierlei Fisch auf einem Teller,
oder Tomate Mozzarella.
Gleich nach dem Essen wird es locker,
man wechselt, Tisch, Stuhl oder Hocker,
und lernt die Namen der Personen:
wird sich für eine Woche lohnen.
Der nächste Tag wird kurz besprochen
und dann endlich ins Bett gekrochen.

 

Sonntag, 12.06.2021 Franzburg

Die Räder waren für die Nacht,
geschützt und sicher überdacht.
Und man befreit sie in der Frühe,
sehr liebevoll und ohne Mühe.
Einer der Reiseleiter ruft:
„Braucht hier noch jemand etwas Luft?“
Ein anderer läuft auch herum,
und ruft: „ Wer will Magnesium?“
Und noch jemand, der es auch weiß,
prüft Fahrradkettenendverschleiß.

Der Tourenleiter hebt die Hand:
„Wir radeln heute im Verband!
Springt eine Ampel um auf Rot
bedeutet dies nun kein Verbot!
Fahrt zügig rüber und bleibt dran,
an Vorderfrau oder auch - Mann.
Mein Headset ist ein klares Plus,
verbunden mit dem Mann am Schluss,
dazu kommt noch der in der Mitte,
das ist in unserem Fall der Dritte“.
Der vierte Mann ist rasend schnelle,
wo Autos kreuzen, stets zur Stelle,
und mutig stellt er sich gekonnt,
vor jedes Auto an die Front.
So sind wir rundherum betreut,
und es geht los, was alle freut.

Wir radeln Straße, sehr bequem,
dann kommt Natur – romantisch schön.
Doch muss man sich nun sehr besinnen:
der Weg führt uns durch schmale Rinnen,
durch Rasennarbenfurchenpfade,
mit Müh und Not hält man sich gerade -
hochkonzentriert mit viel Geschick,
meistern wir dieses Streckenstück.
Man wartet – wer zurückgeblieben -
und sich entschied, lieber zu schieben.

Danach geht es nach Franzburg weiter,
die Stimmung locker, fröhlich, heiter,
Doch kurz darauf ein neuer Halt,
der Weg ist weg - wir stehen im Wald.
Die Gräser bis zum Knie uns ragen,
jetzt erst einmal das Navi fragen.
Der Späher meint, es müsste gehen,
besser, als wieder umzudrehen.
So radwandern wir eine Weile,
ganz konzentriert und ohne Eile.
Diese Etappe kostet Kraft,
doch bald darauf ist es geschafft.
Wir jubeln alle laut: Hurra!
Der Radweg! Er ist wieder da.
Ein Mühlenfest, was wir besuchen,
bietet uns Schmalz, Kaffee und Kuchen.
Das ist ok, denn man hat Zeit,
das Abendessen ist noch weit.

Im Rumpelstilz, in Krummenhagen,
gibt’s Köstlichkeiten für den Magen.
Galloway Rinder sind bekannt,
von Rumpelstilzchens Weideland.
Vielleicht hat man auch einfach Bock,
auf eine Ente im Schlafrock.
Ob Treberbrot mit Kräuterdip,
das Essen ist absolut hip.
Glücklich und satt nach dieser Pause,
radeln im Dunkeln wir nach Hause.

Montag, 13.09.2021 Binz/Mönchgut

Der Langschläfer hat heute Müh,
wir starten nämlich richtig früh!
Bahnhof Stralsund kann uns nicht schrecken,
wir meistern Aufzüge und Treppen,
stehen bei B und E am Gleis,
je Tür 6 Räder wie man weiß.
Von Lietzow geht’s zur Prora Wiek,
ein Seebad aus dem 2. Krieg.

Über die Bernsteinpromenade,
geht es im Dünenwald nach Baabe.
„Jetzt wird es wellig! Passt schön auf!“
Der Tourenleiter ist gut drauf.
Der Weg ist steil, doch äußerst schick,
die Ostsee hat man stets im Blick.
Es geht sehr hoch und wieder runter,
man atmet schwer, der Puls ist munter.
Auch wenn man uns zuvor erklärt,
dass dieser Weg zwar leicht erschwert,
weiß man am Ende nun einhellig:
der Anstieg – das war mehr als „wellig!“

Binz und Sellin, von dort nach Göhren,
wir können schon die Dampflok hören.
„Rasender Roland“ ist ein Muss,
bringt uns gemütlich nach Putbus.
Dann Störtebeker Braugasthaus,
das Essen ist schlichtweg ein Schmaus.
Die Abwicklung stets wie geschmiert,
der Tisch für uns ist reserviert.
Wir sitzen dort, erzählend, trinkend,
da kommt 'ne Frau, zögerlich winkend,
und fragt uns amüsiert – verdrossen:
„Wer hat sein Rad an meins geschlossen?“
Die Täterin schnell ausgemacht,
wir haben hemmungslos gelacht.

Dienstag, 14.09.2021 Barth

Wir haben alle gut geschlafen,
heut' geht es bis zum Barther Hafen.
Ein Rad jedoch lief aus der Spur,
und musste zur Reparatur.
Im Nachhinein bekam man Schiss,
das war ein echter Felgenriss,
Die Werkstatt wird es wieder richten,
nur auf die Tour muss man verzichten.

Der Rest ist fit und gut auf Trab,
doch kurz vor Barth macht Eine schlapp.
der Kreislauf scheint nicht gut zu laufen,
wir machen Pause und verschnaufen,
Sie schafft es noch bis Barth ans Ziel,
doch eine Rückfahrt wär' zu viel.
Man arrangiert direkt vor Ort,
den Fahrradtaxi Rücktransport.

Wir essen Eis, lassen uns treiben,
und können ein - zwei Stündchen bleiben.
Entlang der Bodden geht es heim,
die Kranichkolonie muss sein...
und um es detailliert zu sehen,
kann man dort ins Museum gehen.
Später wird vorbestelltes Essen
in der Kulisse dann gegessen.
Für uns geöffnet – das ist schön,
gibt’s hier Bestellspezialsystem:

Zuerst in Folge, wie wir kamen,
nimmt man den Zettel mit dem Namen,
legt diesen neben seinen Teller,
angeblich geht es dadurch schneller.
Dann kommt Bedienung und fragt leise,
nach dem Getränk und nach der Speise -
und überträgt dies wiederum,
auf einen Block – man ist nicht dumm.
Danach kommt zügig, Schlag auf Schlag,
das, was man orderte und mag.
Ein ganz besonders guter Happen,
sind die bekannten Pfefferlappen.
Vielleicht war man schon leicht berauscht -
auf jeden Fall wurd' was vertauscht:
der, der den Hering hat geordert,
war mit Erkenntnis überfordert,
aß prompt mit Freude sichtlich heiter,
den Pfefferlappen einfach weiter.
Der Pfefferlappen Erstbesteller,
hatte nur Hering auf dem Teller.
Bestellnummern wurden verglichen,
davon ist man nicht abgewichen.
Das hat der Wirt sehr schnell erkannt,
und prompt die Speisen umbenannt.
Und so hat jeder unbenommen,
das, was bestellt war – auch bekommen.
Der Abend war ein Riesenspaß,
und außerdem – sehr lecker war's.

Mittwoch, 15.09.2021 Ozeanum

Tages - Parole lautet schlicht:
Programm für heute – gibt es nicht.
„Jedoch – wer also wirklich will,
das Ozeanum ist ein Ziel,
Wer mit möchte, der sagt Bescheid,
um 10 Uhr ist dort Einlasszeit.“
Durch eine starke Gruppenbindung
trennt man sich nur mit Überwindung.
Insofern ist es allen klar:
Die Gruppe ist vollständig da.
Nach dem Museum ist's soweit,
denn jeder hat jetzt freie Zeit.
Manch einer wollte das vermeiden,
jetzt muss man für sich selbst entscheiden?
Stadtrundfahrt? Essen oder Shoppen?
Die Menschenmengen nicht zu toppen,
Stralsund ist einfach rappelvoll
und auch das Wetter nicht so toll.
So macht halt jeder irgendwas
mit individuellem Spaß.
Und abends trifft man sich ganz klar,
in dem Hotel dann an der Bar.
Beim Bier und Wein wird dann enthüllt,
wie man die freie Zeit gefüllt.

Donnerstag, 16.09.2021 Kreidefelsen

„Heut geben wir uns richtig Müh'
die längste Tour! Wir starten früh!
Und frühstückt bitte gut genug,
um kurz vor acht geht unser Zug.!“
Von Lietzow radeln wir dann weiter,
die Stimmung gut gelaunt und heiter.
Der Jasmund Park landschaftlich schön,
und wer es schafft, kann das auch seh'n.
Die Meisten - konzentriert und stur,
schauen auf's Kopfsteinpflaster nur.
Die Wegbeschaffenheit uns fordert,
gern hätt' 'ne Kutsche man geordert.
Die Pflasterwege wechseln dann,
zu Sandpassagen oder Schlamm.
Die Tapferkeit muss man hier loben,
jeder bleibt auf dem Sattel oben.
Gruppendynamisch wir uns fügen,
bis hin zum Königsstuhl auf Rügen.
Am Ziel steh'n wir mit langen Hälsen,
am Abgrund bei den Kreidefelsen.
Von dort nach Ralswiek zu dem Schloss,
der Blick von hier aus – grandios.
Man sieht die Störtebeker Spiele,
und hat zufriedene Gefühle.
Ausruhen ist schön an diesem Orte,
mit Kaffee, Mohn - und Sanddorntorte.
Boldewitz, Dreschvitz und Rambin,
der Rückweg zieht sich etwas hin.
Regen setzt ein: Langzeitprognose!
Bestückt mit Cape und Regenhose,
bemüht man sich um die Vermeidung,
von nassen Schuhen oder Kleidung.
Aber jedoch am Strelasund,
sind wir so nass, grad wie ein Hund.
Im Strandhaus, wo wir heute essen,
ist all das ziemlich schnell vergessen.
An unserem Tisch brennen die Kerzen,
das Bild allein erwärmt die Herzen.
Umsorgt werden wir wie von Mutter,
mit selbstgebackenem Brot und Butter,
Stunden vergehen wie im Rausch,
bei Essen, Trinken, Lachen, Plausch.

Freitag, 17.09.2021 Glewitz

Nach Frühstück mit gefülltem Magen,
starten wir in Groß – Lüdershagen.
Nass wird es heute sowieso,
drum radeln wir recht farbenfroh,
in Regenkleidung – wir sind schlau,
in rot, gelb, lila, grün und blau.
Die Tour - Stralsund und Rügendamm,
Gustow, Venzvitz und Glutzow dann.
In Uselitz bleiben wir stehen,
weil wir dort Kormorane sehen.
Von Mellnitz geht’s nach Puddemin,
dort hat ein Wirt anderes im Sinn,
als uns trinktechnisch zu versorgen,
er wäre ausgebucht heut' morgen.
Denn er erwarte eine Gruppe,
unsere Wünsche sind ihm schnuppe!
Zwar können wir das nicht verstehen,
doch darf man zur Toilette gehen.
In Zudar schwindet der Verdruss,
die Kirche St. Laurentius,
ist aus dem 14. Jahrhundert,
und wirklich schön – was keinen wundert.
Von Glewitz mit der Fähre dann,
kommen wir in Stahlbrode an.
Wir trinken, essen und sind munter,
stellen uns ganz schnell noch mal unter,
danach geht es fröhlich und heiter,
nach Ahrendsee gemütlich weiter.
Hier plötzlich kommt man aus der Spur,
der Weg – sandige Piste nur.
Und in der Mimik man entdeckt,
wer cool, wer ängstlich, wer verschreckt.
Der Weg führt dann zur Abendstund,
durch eine Siedlung in Stralsund.
Kaum, dass wir um die Kurve biegen,
sieht man am Boden Früchte liegen.
Die Sammelleidenschaft zu stillen,
bückt man sich dort nach den Marillen.
Packt wild in Tüten oder Taschen,
um später noch davon zu naschen.
Manch einer denkt, dass er wohl träume,
geschüttelt werden noch die Bäume,
so dass die Beute möglichst reichlich -
die Komik hier ist unausweichlich.
Danach geht es zum Abendschmaus,
ins Störtebeker Braugasthaus.

Samstag, 18.09.2021 Hiddensee

Wir bleiben heut ganz in der Näh
es geht rüber nach Hiddensee.
In Neuendorf wollen wir starten,
und müssen gar nicht lange warten,
da schieben wir das Rad durch Sand,
und schlagen mit der anderen Hand,
nach tausenden von kleinen Mücken,
auf Beinen, Armen, Kopf und Rücken.

Wie irre sprühen wir Autan,
verlieren unseren Vordermann,
und suchen in dem Dünenstück,
den offiziellen Weg zurück.
Der Weg wird langsam wieder breit,
die andere Gruppe war nicht weit.
Nun radeln wir zum nächsten Ort,
und essen Backfischbrötchen dort.
Das nächste Ziel – Dornbusch, Leuchtfeuer,
ist Manchem wirklich nicht geheuer.
Der Weg erfordert viel Geschick,
wer möchte, bleibt lieber zurück
und bummelt durch die kleinen Örtchen,
bei Kaffee, Sanddornschnaps und Törtchen.

Treffpunkt ist Kloster an der Fähre,
dass niemand hier den Ablauf störe,
um Pünktlichkeit bittet man nur,
Abfahrt ist kurz vor 15 Uhr.

„Es tut uns leid“, hat man beteuert,
„doch im Hotel wird heut' gefeiert!“
Das Abendessen - die Prämisse,
also nochmals in der Kulisse
Akribisch und auch sehr versiert,
hat man dort Dienstag schon notiert,
auf altbekannte Art und Weise,
die Nummer seiner Lieblingsspeise.

Der Wirt gibt abermals entspannt,
den Zettel jedem in die Hand,
um jetzt noch einmal nachzufragen,
die Antwort dann zu übertragen,
auf einen Block, der mit Bedacht,
sofort zur Köchin wird gebracht.
Heute nun läuft hier alles glatt,
wir haben Spaß und werden satt.

Und im Hotel – die letzte Nacht,
wird heute Tanzparty gemacht.
Für uns ist es fast einerlei,
Ruhe kehrt ein etwa um drei.

Sonntag, 19.09.20212 Rückfahrt

Wir frühstücken, der Bus ist da,
jeder hilft mit, das ist ja klar -
der Radanhänger Eigenbau,
mit Besenschutz, man ist ja schlau.
Im Bus wird es danach schnell still,
weil man ganz einfach schlafen will.

Wir kommen abends glücklich an,
„Es war so schön, man sieht sich dann...“

Zum Schluss sind wir des Lobes voll,
die Reise war vielseitig – toll!
Und wir empfehlen: „Macht so weiter!
Applaus für unsere Tourenleiter!“

Tourenleiter:


Vordermann: Dieter Wilke
Hintermann: Burkhard Imm
Mann in der Mitte: Steffen Genieser
Frontmann an den Kreuzungen:
Martin Galleguillos-Kempf

Autorin und Chronografin:

Gerharda Stakenborg

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Kurze Frage - kurze Antwort

  • Wer und was ist der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist - mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern - die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit.

    Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
    Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC gliedert sich in den Bundesverband, in die Landesverbände (dazu gehört auch der ADFC NRW) und die Kreisverbände.

    Auch in Ratingen gibt es den ADFC als Ortsgruppe des ADFC im neanderland (Kreisverband Mettmann e.V.) .
    Im Kreisverband gibt es in

    weitere Ortsgruppen.


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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir setzen uns – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – auf der Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.

    Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen.
    Außerdem erhalten Sie mit dem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Radmagazin Informationen rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt.

    Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.

    Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest

    Vorgesehen sind darin:

    • Zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.
    • Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel,
    • während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
      Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können.
    • Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und
    • ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen.
    • Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben,
    • hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Schmerzfrei Radfahren oder: Wie halte ich es auf meinem Rad aus?

    Häufig kaufen sich die Radfahrer*innen mit einem neuen Rad nicht nur Technik, sondern oft auch Probleme ein: Schmerzen!
    Eingeschlafene/Taube Hände oder Schmerzen im Sitzbereich sind leider kein Einzelfall - die entsprechende Beratung im Handel aber leider doch!
     

    Fahrradsattel

    Zu diesem Thema hat der Pressedienst-Fahrrad jetzt einen kurzen, aber verständlichen Artikel veröffentlicht:
    Fahrradsattel - Was man Kauf beachten sollte
     

    Rückenschmerzen

    Auch hier gibt es vom Pressedienst-Fahrrad einen gut verständlichen Artikel:
    Rückenfreundlich Radfahren
     

    Ergonomie

    Und ein paar allgemeine Informationen hinterher:
    Drei Ergonomietipps vom Experten

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten? - „Sehen und gesehen werden!“

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
    Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Wichtig ist vor allem in der dunklen Jahreszeit die richtige Beleuchtung am Fahrrad und eine sinnvolle und auffällige Kleidung.

    Dazu gehört es auch, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.
    Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können deren Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben ihnen Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

     

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Allgemeine Hinweise zu unserem Tourenangebot

    Wer mit uns fährt, ist für die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften - insbesondere der Straßenverkehrsordnung (StVO) - selbst verantwortlich.


    Gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung auf der Tour sind für uns selbstverständlich.

    Die Teilnahme an unseren Radtouren erfolgt auf eigene Gefahr. Für den verkehrssicheren Zustand des Fahrrades ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich.
    Für alle Touren wird das Tragen eines Fahrradhelms empfohlen. Jugendliche dürfen ohne schriftliche Einverständniserklärung der Eltern nicht alleine mitfahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer Aufsichtsperson teilnehmen.
    Ausreichende Mitnahme von Getränken oder Verpflegung wird dringend empfohlen, denn nicht immer besteht die Möglichkeit einzukehren.

     

    Es gelten die Preise des ADFC im neanderland für Nichtmitglieder ab 18 Jahren:

    • Tagestouren: 4,00 €
    • Halbtagestouren: 2,00 €
    • Feierabendtouren: 1,00 €

     

    ADFC-Mitglieder sowie Kinder- und Jugendliche fahren kostenlos mit.

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    Der ADFC Ratingen bietet auch Mehrtagestouren bzw. Radreisen an, die bei den Teilnehmern sehr beliebt sind.


    Darüber hinaus bietet der Bundesverband einen Radurlaubsplaner an:
    der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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