Der Strand von Zoutelande

Der Strand von Zoutelande © ADFC Ratingen

Blij dat je hier bent – Eine Woche in Zoutelande

Die erste Mehrtagestour 2023 des ADFC Ratingen führte in die Niederlande. Direkt ans Meer!

Standort der 9 Tage (6. bis 14. Mai 2023) ist Zoutelande auf Walcheren in der Provinz Zeeland.
Das Hotel Zomerlust in Zoutelande ist inzwischen schon ein traditionelles Ziel (insg. 7-mal – incl. Vorgänger) des ADFC Ratingen.

Wie bei den TourGuides Burkhard Imm und Dieter Wilke üblich, wird die Tour als Sternfahrt mit der An- und Abreise im Reisebus mit Fahrradanhänger durchgeführt.

Samstag, 06. Mai

Der Anreisetag begann in Ratingen mit dem üblichen Verladen der Räder und der anschließenden Fahrt zum Zielort. Angekommen sind wir noch trocken. Nach der Verteilung der Zimmer sollte am Nachmittag die eine kleine „Anradel-Tour“ zur ersten Besichtigung der Umgebung von Zoutelande starten. Es regnete!
Die Wettervorhersage hatte uns aber vorbereitet und entsprechend ausgerüstet fand dann die ca. 22 km-Tour statt.
Der Tag endete nach dem Strandrestaurantbesuch in der kleinen Bar des Hotels.

Sonntag, 07. Mai

Nachdem am Anreisetag die erste kleine Anradel-Tour von Zoutelande nach Westkapelle noch mit einem kräftigen Regenschauer begann, wurden wir am Sonntag weitgehend von Regen verschont. Es war zwar überwiegend grau und auch mit elf bis dreizehn Grad frisch, was aber der Freude an der ersten Tagestour keinen Abbruch tat.

Schon auf dem Weg zum ersten Etappenziel – der Seefestung Fort Rammekens am Nordufer der Westerschelde – gab es den ersten kurzen Halt an für diese Gegend bezeichnenden Landmarken - ein paar der vielen scheinbar zufällig und mitten in der Landschaft stehenden Bunker des ehemaligen Westwalls aus der Zeit der deutschen Besetzung Hollands vor achtzig Jahren. Diese werden wohl fast noch eher die Jahrhunderte überdauern, als die Festung Rammekens aus dem 16. Jahrhundert, und man findet sie überall - auch in den Dünen Zoutelandes.

Von der alten Festung Rammekens fiel der Blick auf weidende Schafe, aber auch auf moderne Schiffswerften und Bohrinseln in der Umgebung der Hafenstadt Vlissingen, die das Ziel für den Nachmittag war. Neben dem Erkunden des Hafens, der Lotsenstation, der Promenade und den alten Gassen bot sich die erste von vielen Gelegenheiten für Kaffee und warmen Apfelkuchen mit Sahne! Damit nicht genug, gab es vor der kurzen und schönen Strecke durch Dünen und Wälder zurück nach Zoutelande erst noch ein reichhaltiges und vielseitiges Buffet im Chinarestaurant in Vlissingen.

Wie fast jeden Abend bot sich zum Ausklang des Tages der kurze Weg vom Hotel über die Düne mit ihrem herrlichen Ausblick zum Strand an, ob nur zum Spaziergang zwischen den langen Bunen oder auch zu einem „Absacker“ im Strandpavillion, zum Beispiel dem dunklen Bier Grimbergen Duvvel oder Trippel oder ….

Montag, 08. Mai

Durch die Tourenleiter an beiden Enden unserer langen Kolonne und den Mittelmann – alle drei per Funk verbunden – bestens geführt und geschützt, ging es am zweiten Tag von einem Seeländer „Fietsknotenpunkt“ zum anderen, vorbei an einer schönen und immer noch zum Mahlen von Getreide genutzten Mühle in die alte Hafen- und Handelsstadt Veere am Versemeer. Auf dem Weg ein Halt auf einem großen Milchbauernhof mit Käserei. Neben Besichtigung der Kuhställe und einem Kaffee war beste Gelegenheit, eine oder mehrere der vielen Käsesorten zu probieren oder auch zum Verstauen in der Satteltasche zu erstehen. Veere beeindruckt durch die vielen baulichen Zeugnisse des alten Reichtums dieses Handelsplatzes – wie alle Orte, die wir kennenlernen durften, hervorragend erhalten und herausgeputzt – das alte Rathaus mit seinem herrlichen Turm ebenso wie die vielen alten Giebelhäuser am Hafen und den Gassen des Ortes.

Auf dem Weg nach Domburg durch den Küstenwald „De Manteling van Walcheren“ einmal mehr Pause mit Kaffee und Apfelkuchen im Café oder auch dem Museum des alten Wasserschlosses Westhove, das heute eine wunderschöne Jugendherberge ist. In Domburg war Zeit für Bummeln durch die hübsche Hauptstraße oder Spaziergang auf den Dünen am Strand, vorbei am malerischen und beeindruckenden großen Strandhotel. Nachdem auch dieser Tag durchgehend grau, frisch aber immerhin trocken war, freuten wir uns besonders, als zur letzten Etappe – nach Stärkung im Fischrestaurant in Westkapelle, mit Kibbeling, Muscheln oder Scholle – dann doch noch die Sonne herauskam.

Dienstag, 09. Mai

Dieser Tag wird wohl allen von uns in nachhaltiger Erinnerung bleiben. Ganz wie vorhergesagt schon morgens ein stetiger Dauerregen, der uns den ganzen Tag bis zum späten Nachmittag begleiten sollte – ausgerechnet für unsere zweitlängste Tour, mit dem festen und gebuchten Ziel des Museums und Freizeitparks Neeltje Jans am Schelde-Sperrwerk. So wurden dann alle verfügbaren Elemente mehr oder weniger professioneller Regenkleidung angelegt – Regenhosen, Überschuhe, rain-legs, Regenjacken und Regencapes. Am Abend wussten dann alle, welche Stücke hiervon tatsächlich wasserdicht waren und welche nicht ....

Tapfer und ohne Pausen – außer kurz einmal unter einer schützenden und trockenen Straßenunterführung – radelten wir bis zum Scheldesperrwerk Deltawerk an der Oosterschelde und dem diesbezüglichen Museum auf der künstlichen Insel Neeltje Jans. Natürlich waren die Ausstellungen über den Bau des Sperrwerks nach der verheerenden Sturmflut von 1953 interessant und beeindruckend. Daneben genossen wir aber vor allem die Wärme und das Trocknen in dem weitläufigen Gebäude, und verzichteten auf weitere Besichtigungen draußen ....

Eine weitere hochwillkommene Pause zum Aufwärmen bot sich in einem kleinen sehr netten Lokal in Kamperlande – mit wärmenden Getränken, ob Kaffee, Schokolade oder auch Eierlikör mit Sahne – vor der kurzen Überfahrt über das Versemeer nach Veere. Zur Zeit des Abendessens in Oostkapelle lichtete sich zum Glück der Regen, und im dortigen Fisch- und Muschelrestaurant wurden Garderobe und Heizkörper mit den nassen Regensachen belegt. Obwohl gut sechzig Kilometer radeln im Regen wohl für die meisten von uns ein neuer Rekord war, möchte ebenso keiner von uns dies Abenteuer im Nachhinein missen.

Mittwoch, 10. Mai

Der Mittwoch war für alle zur freien Verfügung. Strandspaziergänge, Bummeln durch Zoutelande mit dem Ziel des kleinen aber feinen Cafés hinter der Kirche aber auch die eine oder andere Radstrecke. Den Autor dieser Zeilen führte es mit dem Rad zu einem ausgiebigen Besuch der herrlichen Stadt Middelburg, dem städtischen Zentrum der Insel Seeland, die auch am folgenden Tag nochmals unser Ziel sein sollte.

Donnerstag, 11. Mai

Inzwischen war das Wetter deutlich aufgelockert und die alte Stadt Middelburg konnte nach kurzer Strecke durch kleinere Dörfer und über die immer hervorragend ausgebauten Radwege bei Sonnenschein erkundet werden. Auf dem großen Wochenmarkt vor dem prächtigen Rathaus Middelburgs gab es außer Obst, Gemüse und Blumen natürlich auch diverse Käse- oder Fisch-Stände mit Kibbeling, Leckerbek oder Krabbenbrötchen. Ein schöner Ruhe- und Erholungsort war das Café unterhalb des Wahrzeichens der Stadt, dem hohen Kirchturm Lange Jaan – wie so vieles in dieser schönen Stadt zuletzt von den Deutschen im Jahr 1942 bei der Besetzung Hollands zerstört aber dann originalgetreu wieder aufgebaut.

Von Middelburg ging es einmal mehr nach Vlissingen, diesmal bei herrlichem Sonnenschein, Zeit am Hafen oder in einem der Lokale über dem Strand der großen Promenade.

Auf dem schon vertrauten Weg über Dünen und durch den Küstenwald nach Zoutelande dann ein kurzer Halt an einem weiteren Zeugnis der traurigen deutschen Vergangenheit in dieser Gegend, den langen Reihen unverwüstlicher Beton-Panzersperren gleich hinter den Dünen.
Abschluß des Tages war dann im Pfannkuchenhaus Bram in Zoutelande, oder danach noch der herrliche Sonnenuntergang am Strand an diesem klaren wolkenlosen Abend.

Freitag, 12. Mai

Am Freitag hatte sich das Wetter für unsere längste Tour – nach Flandern auf die andere Scheldeseite – wieder zugezogen und aus dunklen Wolken erwischte uns der eine oder andere Schauer. Von Vlissingen ging es mit der Passagier- und Fahrrad-Fähre über die Westerschelde nach Breskens. Grau in grau, konnte man im leichten Regen kaum das andere Ufer sehen. Von Breskens aus war der schöne Ort Sluis unser Ziel, nur wenige hundert Meter vor der belgischen Grenze. Schon jetzt in der Nebensaison voller Besucher, mit vielen Läden, Restaurants und Cafés, und auch hier – auf dem Platz vor der großen Kirche – mit einem Kibbeling-Stand. Besonders schön – trotz des einen oder anderen kurzen Schauers – war die Rückfahrt von Sluis nach Breskens, jetzt ganz an der Küste auf Deichen und Dünen entlang durch das Naturschutzgebiet Het Zwin, und gegen Ende kam endlich die Sonner heraus.

So war auch die kurze Fähren-Überfahrt zurück nach Vlissingen in der Spätnachmittags-Sonne sehr angenehm und es gab auf der Westerschelde und bei der Einfahrt nach Vlissingen einiges zu sehen. Nach nettem Essen in einem kleinen Vlissinger Lokal an einem der vielen Wasserläufe war das letzte Stück Radfahren zurück nach Zoutelande schon ein gewohnter und leichter Heimweg nach einem weiteren herrlichen Tag.

Samstag, 13. Mai

Der letzte komplette Tag war zwar sonnig und auch von den Temperaturen her angenehm, aber dafür sehr windig.
Auf dem Tourenplan für die Gruppe stand noch einmal eine kleine Runde in Richtung Middelburg (ohne reinzufahren) mit Schwenk nach Oostkapelle, um dort dann wieder in den Schutzwald von Walcheren „De Manteling van Walcheren“ zu kommen. Wegen des starken Windes gab es vorher aber noch eine Ruhepause in der Brasserie Boschhoek. Weiter dann noch einmal nach Domburg und dann voll in den Wind auf dem Deich vor Westkapelle.
Nach der Rückkehr nach Zoutelande schafften wir dann doch einmal den Besuch des schönen Cafés „Brood & Brunch 't Hof“ hinter der Kirche von Zoutelande und im Anschluss die Windmühle „De Molen aan Zee – Zoutelande“. Heute war in den Niederlanden der nationale Mühlentag und die Mühle konnte besichtigt werden.

Martin und ich haben an diesem herrlich sonnigen aber sehr windigen Tag alternativ unsere 100km Tour über die Schelde-Sperrwerke und bis zur Fähre Kortgene und zurück über Middelburg gemacht.

Passender Ausklang dieses letzten Tourentages war dann das gemeinsame Abendessen im Strandpavillion „De Zeeuwse Riviera“ in Zoutelande. Herrlich gelegen, bei gutem Wetter und gutem Essen und Trinken – auch das eine oder andere Grimbergen Duvvel wurde wieder bestellt. Zurück in der Hotelbar unserer sehr guten Unterkunft war noch Gelegenheit, die vergangene Woche mit ihren Höhepunkten und Abenteuern Revue passieren zu lassen und vor allem unseren Tourenleitern zu danken. Nicht nur für die perfekte Organisation aller Touren, die sichere und umsichtige Begleitung unterwegs, sondern auch immer wieder für das Vermitteln von Wissenswertem zur herrlichen Gegend und ihrer Geschichte.

Sonntag, 14. Mai

Leider endet jede Tour einmal und wir wurden wieder abgeholt.

 

Hartmut Klose

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Noch eine Tour auf die andere Rheinseite. Aber etwas abseits der üblichen Strecken.

https://ratingen.adfc.de/artikel/blij-dat-je-hier-bent-eine-woche-in-zoutelande

Kurze Frage - kurze Antwort

  • Wer und was ist der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist - mit bundesweit mehr als 233.000 Mitgliedern - die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. In Ratingen hat der ADFC inzwischen über 510 Mitglieder.

    Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
    Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC gliedert sich in den Bundesverband, in die Landesverbände (dazu gehört auch der ADFC NRW) und die Kreisverbände.

    Auch in Ratingen gibt es den ADFC als Ortsgruppe des ADFC im neanderland (Kreisverband Mettmann e.V.) .
    Im Kreisverband gibt es in

    weitere Ortsgruppen.


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  • Zukunftsstrategie des ADFC: 2030 ist Deutschland Fahrradland

    2030 ist Deutschland Fahrradland: So steht es im Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung. Der ADFC nimmt die Regierung beim Wort. Der Verband hat sich deshalb auf eine Strategie verständigt, mit der in den kommenden fünf Jahren darauf hingewirkt werden soll, dass dieses Ziel erreicht wird.

    Die Zukunftsstrategie des ADFC beschreibt die inhaltlichen Ziele, die sich der ADFC in den Bereichen Verkehrspolitik und Fahrradtourismus gesetzt hat. Sie formuliert zudem strukturelle Ziele in den Bereichen Verband, Kommunikation, finanzielle Ressourcen, Digitalisierung sowie Verbraucherberatung, Technik und Recht. Durch die gesetzten Ziele wird in Zeiten begrenzter Ressourcen auch eine Priorisierung der Aufgaben möglich.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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    Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest

    Vorgesehen sind darin:

    • Zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.
    • Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel,
    • während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
      Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können.
    • Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und
    • ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen.
    • Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben,
    • hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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    Eingeschlafene/Taube Hände oder Schmerzen im Sitzbereich sind leider kein Einzelfall - die entsprechende Beratung im Handel aber leider doch!
     

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    Zu diesem Thema hat der Pressedienst-Fahrrad jetzt einen kurzen, aber verständlichen Artikel veröffentlicht:
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    Auch hier gibt es vom Pressedienst-Fahrrad einen gut verständlichen Artikel:
    Rückenfreundlich Radfahren
     

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    Und ein paar allgemeine Informationen hinterher:
    Drei Ergonomietipps vom Experten

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten? - „Sehen und gesehen werden!“

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
    Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Wichtig ist vor allem in der dunklen Jahreszeit die richtige Beleuchtung am Fahrrad und eine sinnvolle und auffällige Kleidung.

    Dazu gehört es auch, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.
    Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können deren Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben ihnen Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

     

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Allgemeine Hinweise zu unserem Tourenangebot

    Jede schöne Tour braucht ein paar Regeln

    • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, daher bitte umsichtig und defensiv fahren.
    • Alle Mitfahrenden sind für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung (StVO) selbst verantwortlich.
    • Den Anweisungen der Tourenleiter:innen ist Folge zu leisten. Es bleibt ihnen vorbehalten, Teilnehmer:innen von der Tour auszuschließen.
    • Weder der ADFC noch die Tourenleiter:innen können für Schäden, Unfälle oder dergleichen haftbar gemacht werden.
    • Für zweckmäßige Bekleidung und Verpflegung sorgen die Teilnehmer selbst.
    • Wir haben keinen Einwand, einen Helm zu tragen.

    Bitte beachten!
    ***Die Fahrräder sollten von den Teilnehmern vor den Touren auf ihren technischen Zustand (Reifen, Lichtanlage, Bremsanlage, Schaltung, Kette usw.)*** überprüft werden. Die Teilnahme an den Touren ist nur mit einwandfreien Rädern möglich.
    Bitte führen Sie unbedingt einen zu Ihrem Rad passenden Ersatzschlauch (möglichst einen 2 Endenschlauch "Two End") mit.
    Die Tourenleiter werden nicht in jedem Fall Reparaturen an Pedelecs - insbesondere an den Hinterrädern - durchführen. In diesen Fällen muss
    der Pannendienst in Anspruch genommen werden.

    ADFC-Mitglieder haben einen Pannenschutz in ihrer Mitgliedschaft enthalten.

    Es gelten die Preise des ADFC im neanderland für Nichtmitglieder ab 18 Jahren:

    • Tagestouren: 4,00 €
    • Halbtagestouren: 2,00 €
    • Feierabendtouren: 1,00 €

    ADFC-Mitglieder sowie Kinder- und Jugendliche fahren kostenlos mit.

     

  • Macht der ADFC Angebote für meine Reiseplanung?

    Der ADFC Ratingen bietet auch Mehrtagestouren bzw. Radreisen an, die bei den Teilnehmern sehr beliebt sind.


    Darüber hinaus bietet der Bundesverband einen Radurlaubsplaner an:
    der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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