Seilkurbelfähre

Seilkurbelfähre © ADFC Ratingen

Von Ratingen nach Grefrath

Unsere beiden Tourenleiter Manfred und Erhard erwarten uns schon am Sonntagmorgen auf dem Rathausvorplatz. Diesmal sind auch Gäste von der Mosel mit dabei.

Pünktlich um 10 Uhr sitzen wir alle gutgelaunt auf dem Rad und freuen uns auf sechs  gemeinsame Tage am Niederrhein. Obwohl einige von uns schon oft mitgefahren sind, ist es immer wieder spannend, welche neuen Strecken und Landschaften wir heute sehen werden.

Sonntag: 55 km von Ratingen nach Grefrath

Es geht über die Flughafenbrücke nach Fischeln und weiter nach Tönisforst, wo wir wie jedes Jahr nach 40 km im Borghof eine Kaffeepause einlegen. Die Wirtsleute erwarten uns schon am Tor und sind begeistert, dass wir den weiten Weg aus Ratingen „nur zum Kaffeetrinken“ zu ihnen gefunden haben, erst recht, als wir berichten, dass es anschließend noch weiter nach Grefrath geht! Es gibt Grillage- und andere leckere Torten, aber auch einen Rundweg durch den vor 20 Jahren von den Wirtsleuten angelegten Park auf 10.000 qm, der sich zum etwas in die Jahre gekommenen  Biotop entwickelt hat.  Die Wirtsleute hatten damals das elterliche Grundstück mit viel Liebe umgebaut, und  mit Skulpturen, Brücken und seltenen Pflanzen zu einem gärtnerischen Kleinod verwandelt. Sie sind dann aber aus finanziellen Gründen in den Straßenbau gewechselt und betreiben nebenher das Cafe.
Vorbei an vielen Rot- und Weißkohlfeldern radeln wir noch 13 km weiter, bis wir am Nachmittag unser Hotel, den Grefrather Hof erreichen. Den Abend verbringen wir in fröhlicher Runde mit  Essen und Trinken. Es ist jeden Abend erstaunlich, wie ausgehungert alle auf die Angebote am Buffet warten!

Montag: 50 km von Grefrath zum Hariksee

Ein heißer Tag erwartet uns. Gut, dass wir schon um 9.30 Uhr losfahren und der Tourenleiter schattige Wege ausgewählt hat. Es geht durch eine abwechslungsreiche Landschaft an vielen Zwiebelfeldern entlang, bis wir das romantische Inselschlösschen auf einer ehemaligen Insel im Hariksee erreichen. Der See mit beschaulichen Wochenendhäusern am Ufer ist schon 12.000 Jahre alt. Das Schlösschen wurde 1891 als Jagd- und Lustschlösschen erbaut. Leider ist das Cafe heute geschlossen. So müssen wir uns mit Gebäck und Obst aus dem Supermarkt begnügen, die wir auf den Bänken am See verspeisen, von hungrigen Enten umlagert.
So radeln wir weiter bis zum gemütlichen Marktplatz von Waldniel. Dort können wir in Strandkörben ein wohlverdientes Eis bei „Piccolino“  essen! 

Dienstag: 50 km nach Wachtendonk

Über Wankum radeln wir zur Seilkurbelfähre, dem Highlight der Tour! Hier trifft die Niers die Nette! Die Fähre wird durch das Drehen des Kurbelrades über den Fluss bewegt. Unser Tourenleiter erspart uns die am Ufer aushängende umfangreiche Sicherheitsbelehrung  (mit 13 Punkten!), und ersetzt das durch „Learning by doing“. So drehen viele mal „am Rad“, die Tourenleiter sicher auch öfter bei anderen Gelegenheiten mit unserer Truppe! Einer Schwanfamilie mit 6 Jungen und zwei Kanufahrern müssen wir jedoch Vorfahrt gewähren. Treibgut ist dagegen nicht in Sicht.

Es dauert eine Weile, bis wir immer in Vierergruppe das Flüsschen überquert haben. Hier werden wohl die meisten Fotos auf dieser Tour gemacht!  

Weiter geht’s nach Wachtendonk. In  dieser „Großstadt“ (7.800 Einwohner) suchen wir vergeblich den Marktplatz mit der Eisdiele Jojo“. Dafür lernen wir die hübschen verwinkelten Gässchen des Ortes kennen. Doch es naht Rettung. Der Himmel schickt uns Jolina, ein nettes 5jähriges Mädchen, das hinter dem Zaun ihres Kindergartens steht und unsere Ratlosigkeit sieht. „Seid ihr eine  Fahrradbande?“, ruft ein anderes Kind. Jolina weiß zwar auch nicht, wo der Marktplatz ist, will aber Hilfe holen: “Hanna kommt mit dem Tablett“, meint sie und ruft ihre Betreuerin! Sie weist uns den Weg zur Eisdiele. Zum Abschied schenkt Jolina Manfred einen schönen Stein. Wir sind alle ganz gerührt, besonders Manfred, er wird ihn sicher noch einige Zeit „in Ehren halten“!

In der Eisdiele Jojo stärken wir uns an diesem heißen Tag und haben Spaß mit der holländischen Bedienung, die sich als „Entwicklungshelferin für die deutschen Kollegen“ sieht. Es gibt erste Diskussionen, wie man „Straelen“ ausspricht, dem Ziel unserer morgigen Tour, aber das wird dann später am Abend noch weiter diskutiert.

Auf der Rückfahrt kommen wir am Dörkeshof vorbei, wo wir ein sehr rustikales „Übernachtungsangebot“ sowie ein Schweinefenster besichtigen. Was es hier alles zu sehen gibt!

Bald erreichen wir die Puterfarm von Gut Heimendahl. Hier machen wir viele Fotos von den ungewöhnlichen und wild umherlaufenden Tieren, bis der Tourenleiter uns durch lautes Klingeln zur Weiterfahrt bittet. Da erwartet uns ein regelrechtes „Puterkonzert“ als Antwort auf das Klingeln! Nun schellen wir alle gleichzeitig und staunen, wie sehr der „Putergesang“ unseren Klingeltönen ähnelt!  

Die Heimfahrt führt uns an Feldern mit Rot- und Weißkohl, Zuckerrüben, Apfel- und Birnbäumen vorbei, bis wir unser Grefrather Hotel erreichen. Einige spazieren danach noch zum Pannekokenhaus, (eine) andere zieht es ins kühle Hotelschwimmbecken nach diesem heiß-schwülen Tag. 

Nach dem Abendessen sitzen wir wieder bei kühlen Getränken auf der Hotelterrasse. Dabei färbt sich der Tisch immer mehr ins Orange, denn nicht nur Bier, sondern vor allem Aperol spritz wird reichlich bestellt. Dabei wird heute genauestens erörtert, wie man wohl „Straelen“ ausspricht. Die Gruppe spaltet sich in zwei Lager: die einen sind für „Strahlen“, die anderen für „Strählen“, eine Minderheit ist für „Stra-elen“. Egal, morgen radeln wir hin!

Mittwoch: 50 km nach Straelen (wie auch immer man es ausspricht…)

Heute erwartet uns die landschaftlich schönste Tour. Sie ist sehr abwechslungsreich und führt uns sogar nach Holland. Leider ist es am Morgen noch ungewohnt kühl und bewölkt, also lieber die lange Hose anziehen!

Zunächst radeln wir an einer Weide vorbei, auf denen besonders hübsche Rinder stehen, jedes mit einer anderen Fellmusterung und mit prächtigen gebogenen Hörnern versehen. Dann tauchen wir ein in einen dunklen, feuchten, fast mystischen Wald. Zur rechten sehen wir Teile des Nordkanals, auf dessen Oberfläche dicke Entengrütze treibt. Erhard erzählt uns, was es mit dem „Nordkanal“ auf sich hat: Mit Nordkanal wird ein im Jahr 1806 von Napoleon initiiertes Projekt zum Bau einer Wasserstraße zwischen dem Seehafen Antwerpen, der Maas und dem Rhein bezeichnet, von dem aber nur 30 km gebaut wurden. Auch grüne Markierungen auf dem Radweg fallen uns auf. Sie sind Teil eines Euroga-Projektes, für das dann wohl  irgendwann kein Geld mehr da war.

Bald erreichen wir die Krickenbecker Seenplatte, immer wieder ein schönes Ziel. Weiter geht’s Richtung Grenze. Wir kommen an einem großen Silo vorbei, der künstlerisch gestaltet wurde. Sehr eindrucksvoll!

Schilder wie „Fietspad“ am Wegesrand lassen erkennen, dass wir uns nun in der Provinz Limburg der Niederlande befinden. Wie wunderbar, dass man heutzutage einfach so in ein anderes Land einreisen und die schöne Landschaft dort genießen kann! Ein sehr schöner Radweg führt uns durch das Naturschutzgebiet „Zwart Water“ (Schwarzes Wasser) rund um den Venkoelen See, einem alten Mäander der Maas. Die Landschaft besteht aus Feucht-und Trockenwald, Grünland und jetzt blühender Heide. Das Gebiet zeichnet sich durch die Vielfalt der Bodenarten aus, von denen die ältesten aus dem Perm stammen. 

Natürlich gibt es unterwegs  eine Pause zum Fotografieren und Bewundern der Landschaft, aber auch zur Stärkung. Es gibt Möhren für alle! Und Bananen! Umweltbewusst sammelt Erhard die Schalen ein, bevor wir sie, wie sonst immer, in die Büsche werfen.

Im „Cafe Jagersrust“ (Jägerruhe) in Velden machen wir eine längere Pause. Es gibt Pfannkuchen, Pommes, Frikandel (eine Art Wurst mit undefinierbarem Innenleben), aber auch leckeren Kuchen. Nur schwer finden wir nach dieser gemütlichen Pause wieder aufs Rad.

Rund um das Cafe führt ein „Schmugglerpfad“ für Kinder und deutet darauf hin, dass hier früher viele zwielichtige Gestalten unterwegs waren. (Da passen wir ja hin!)

Dann erreichen wir endlich das so viel diskutierte Straelen! Auf dem Marktplatz stellen wir unsere Räder mal ausnahmsweise ganz ordentlich nebeneinander ab und ernten dafür vom Tourenleiter ein großes Lob:„Nach langem Üben geht es doch!“ Wir entdecken die lustigen lebensgroßen „Alltagsmenschen“ aus Beton, eine Spende eines Bürgers, der sich das anstatt von Blumen und Kränzen zur Beerdigung gewünscht hat. Tolle Idee!

Erwähnenswert ist auch der Marktbrunnen! Es reizt geradezu jeden von uns, die Figuren zu bewegen und zu verstellen. Zu sehen sind dort Bischoff Anno II. (Schirmherr Straelens), ein Schützenoffizier (Bruderschaften seit dem Mittelalter), die Blumenkönigin (Blumenstadt)  und ein Clown (Geselligkeit, Brauchtum und Karneval). 

Wie auch immer man „Straelen“ aussprechen will, die Eisdiele auf dem Marktplatz sollte man auf jeden Fall besuchen. Es gibt große Portionen und das leckerste Eis, das ich je gegessen habe! 

Dann fahren wir noch zur Grünen Bank, die vor dem Rathaus steht, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Wir radeln an unendlich vielen Gewächshäusern vorbei, aber auch an Feldern mit Bohnen und Kartoffeln. Sogar Wein wird hier angebaut! Der Klimawandel macht‘s möglich.

Der Tag endet wie immer auf der Hotelterrasse mit viel Bier und Aperol und dem Austausch der Erlebnisse! Der Wirt grillt uns reichlich Fleisch, dazu leckere Beilagen. Aber der Tag bringt noch eine unangenehme Überraschung für mich: Eine Zecke hat sich in meinen Unterschenkel verbissen! Ihr war weder mit meiner Scheckkarte, noch mit einer Pinzette vollständig beizukommen, auch nicht mit Erhards Nähnadel, sterilisiert mit einem Gläschen Schnaps aus der Hotelbar. Ein Arzt im Ort (Dr. Retzer sei Dank) hat am nächsten Morgen den Kopf der Zecke entfernt, leider ohne Betäubung, damit ich gleich wieder mit der Gruppe nach Brüggen radeln kann.

Donnerstag: 53 km nach Brüggen

Wieder ein kühler Morgen. Über Lobberich radeln wir nach Brüggen, einem hübschen Ort mit netten Geschäften und Cafes. Wir essen Eis und Waffeln im Eiscafe Venetia. Anschließend besuchen wir die Burg mit ihrem imposanten, mit dichtem Efeu bewachsenen Turm. 

Der Rückweg führt uns an der Hinsbecker Schweiz vorbei in ein düsteres Waldstück mit schlammigen Wegen, dem Galgenvenn. Was für ein Name! Hier soll es im Mittelalter eine Hinrichtungsstätte gegeben haben. Gruselig! Bei einer kurzen Pause versuchen wir, diesem finsteren Ort durch das Absingen von Kirchenliedern seinen Schrecken zu nehmen, wobei sich sowohl Siggi als Kirchenmusiker als auch die Moselaner Gruppe als textsicher erweisen!

Eine kurze Diskussion über „aktives Sitzen“ (auf dem Rad) und „passives Sitzen“ (auf dem Sofa) beendet die Pause – weiter geht’s Richtung Grefrath, wo wir noch dem Pannekookehuus einen letzten Besuch abstatten.

Auf dem Parkplatz vor dem Hotel verabschieden wir unsere Moselaner, die schon heute die Heimreise mit dem Auto antreten, während wir noch eine Nacht bleiben dürfen. Der Abend verläuft wie immer: Run auf’s Buffet, danach Bier und Aperol, heute gekrönt mit Gratis-Ouzo vom Wirt!

Freitag: 53 km nach Ratingen

Auf alten Bahntrassen radeln wir gemütlich Richtung Heimat. Unterwegs erweisen sich einige unserer Gruppe noch als Retter in der Not: Ein in den Straßengraben mit angrenzender Brombeerhecke gestürzter Radler musste mit vereinten Kräften herausgezogen und stabilisiert werden.

Eine letzte Einkehr führt uns in das „Cafe La Pähd“ in Lank Latum, ein vom ADFC oft angefahrenes Lokal mit herrlichem Kuchen und gemischtem Geschirr. Noch einmal lassen wir das Erlebte Revue passieren. Sogar eine Art von „Karneval der Tiere“ haben wir gesehen: als Zebra verkleidete Pferde, Hasen im Zick-Zack über die Felder springen, Kamele über die Weide trampeln, Esel, bunte Hühner und Hähne, Ziegen im „Kuhfell-Look“, bunt gemusterte Kühe mit „Geweih“ und als Abschlusskonzert den Chor der Puten im Duett mit unseren Fahrradklingeln! Was will man mehr! 

Mit der Fähre überqueren wir den Rhein und erreichen Kaiserswerth und danach auch bald  Ratingen. Vom üblichen Abschlusstreffen auf dem Marktplatz müssen wir heute absehen, da dort ein Festival stattfindet. Aber bei den mittlerweile 29 Grad Wärme sind wir alle froh, wieder nach Hause zu kommen.

Gerne erinnern wir uns an die schönen Tage mit der ADFC-Radlergruppe, an viel Spaß auf dem Rad oder abends in geselliger Runde. Obwohl wir schon einige Male in der Gegend waren, haben unsere Tourenleiter auch diesmal wieder neue Wege und unbekannte Landschaften gefunden, wie z.B. die Heidelandschaft bei Venlo. Wieviel Mühe macht es den Tourenleitern sicherlich im Vorfeld, das alles zu erkunden und sich die Wege zu merken! Das alles ehrenamtlich und in der Freizeit. Das kann man nicht genug wertschätzen und loben. Wie bequem haben wir anderen es dann, einfach hinterherfahren zu dürfen! Dabei mussten die beiden sicherlich auch diesmal  wieder viel Geduld und Toleranz mit unserem „wilden Haufen“ aufbringen.

Ein ganz herzliches Dankeschön dafür an Manfred und Erhard!!!     

Ich freue mich schon auf die nächste Tour und grüße alle ganz herzlich,
Hannelore 

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https://ratingen.adfc.de/artikel/von-ratingen-nach-grefrath

Kurze Frage - kurze Antwort

  • Wer und was ist der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist - mit bundesweit mehr als 233.000 Mitgliedern - die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. In Ratingen hat der ADFC inzwischen über 510 Mitglieder.

    Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
    Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC gliedert sich in den Bundesverband, in die Landesverbände (dazu gehört auch der ADFC NRW) und die Kreisverbände.

    Auch in Ratingen gibt es den ADFC als Ortsgruppe des ADFC im neanderland (Kreisverband Mettmann e.V.) .
    Im Kreisverband gibt es in

    weitere Ortsgruppen.


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  • Zukunftsstrategie des ADFC: 2030 ist Deutschland Fahrradland

    2030 ist Deutschland Fahrradland: So steht es im Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung. Der ADFC nimmt die Regierung beim Wort. Der Verband hat sich deshalb auf eine Strategie verständigt, mit der in den kommenden fünf Jahren darauf hingewirkt werden soll, dass dieses Ziel erreicht wird.

    Die Zukunftsstrategie des ADFC beschreibt die inhaltlichen Ziele, die sich der ADFC in den Bereichen Verkehrspolitik und Fahrradtourismus gesetzt hat. Sie formuliert zudem strukturelle Ziele in den Bereichen Verband, Kommunikation, finanzielle Ressourcen, Digitalisierung sowie Verbraucherberatung, Technik und Recht. Durch die gesetzten Ziele wird in Zeiten begrenzter Ressourcen auch eine Priorisierung der Aufgaben möglich.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir setzen uns – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – auf der Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.

    Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen.
    Außerdem erhalten Sie mit dem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Radmagazin Informationen rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt.

    Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest

    Vorgesehen sind darin:

    • Zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.
    • Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel,
    • während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen.
      Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können.
    • Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und
    • ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen.
    • Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben,
    • hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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    Häufig kaufen sich die Radfahrer*innen mit einem neuen Rad nicht nur Technik, sondern oft auch Probleme ein: Schmerzen!
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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten? - „Sehen und gesehen werden!“

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
    Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Wichtig ist vor allem in der dunklen Jahreszeit die richtige Beleuchtung am Fahrrad und eine sinnvolle und auffällige Kleidung.

    Dazu gehört es auch, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.
    Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können deren Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben ihnen Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

     

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Allgemeine Hinweise zu unserem Tourenangebot

    Jede schöne Tour braucht ein paar Regeln

    • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, daher bitte umsichtig und defensiv fahren.
    • Alle Mitfahrenden sind für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung (StVO) selbst verantwortlich.
    • Den Anweisungen der Tourenleiter:innen ist Folge zu leisten. Es bleibt ihnen vorbehalten, Teilnehmer:innen von der Tour auszuschließen.
    • Weder der ADFC noch die Tourenleiter:innen können für Schäden, Unfälle oder dergleichen haftbar gemacht werden.
    • Für zweckmäßige Bekleidung und Verpflegung sorgen die Teilnehmer selbst.
    • Wir haben keinen Einwand, einen Helm zu tragen.

    Bitte beachten!
    ***Die Fahrräder sollten von den Teilnehmern vor den Touren auf ihren technischen Zustand (Reifen, Lichtanlage, Bremsanlage, Schaltung, Kette usw.)*** überprüft werden. Die Teilnahme an den Touren ist nur mit einwandfreien Rädern möglich.
    Bitte führen Sie unbedingt einen zu Ihrem Rad passenden Ersatzschlauch (möglichst einen 2 Endenschlauch "Two End") mit.
    Die Tourenleiter werden nicht in jedem Fall Reparaturen an Pedelecs - insbesondere an den Hinterrädern - durchführen. In diesen Fällen muss
    der Pannendienst in Anspruch genommen werden.

    ADFC-Mitglieder haben einen Pannenschutz in ihrer Mitgliedschaft enthalten.

    Es gelten die Preise des ADFC im neanderland für Nichtmitglieder ab 18 Jahren:

    • Tagestouren: 4,00 €
    • Halbtagestouren: 2,00 €
    • Feierabendtouren: 1,00 €

    ADFC-Mitglieder sowie Kinder- und Jugendliche fahren kostenlos mit.

     

  • Macht der ADFC Angebote für meine Reiseplanung?

    Der ADFC Ratingen bietet auch Mehrtagestouren bzw. Radreisen an, die bei den Teilnehmern sehr beliebt sind.


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    der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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